Shelties "from the Olympic Mountains" - Welpen

 
Welpen


White Homer-Puck und Donovan
from the Olympic Mountains ("Puck" und "Jurij")

Unsere Welpen geben wir ausschließlich mit Papieren und dem EU-Heimtierpass ab, sie wechseln frühestens nach der 9. Lebenswoche den Besitzer. Sie sind dann mehrfach entwurmt, geimpft, gechipt und werden auf Wunsch auf erbliche Augenkrankheiten untersucht. Da wir nur noch Verpaarungen vornehmen, in denen mindestens ein Elternteil genetisch CEA-frei ist, werden die Welpen nicht mehr automatisch untersucht, da die Welpen nicht befallen sein können.

Unsere Shelties wurden alle auf MDR1 untersucht. MDR1 bedeutet "Multi-Drug-Resistenz" - dies ist ein Defekt der Blut-Hirn-Schranke. Davon können leider auch Shelties betroffen sein. Das äußert sich in der Unverträglichkeit verschiedener Medikamente (nähere Informationen erhalten Sie bei der Uni Gießen unter
http://www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.html.
Unser Ziel ist es, dass alle Zuchttiere frei von diesem Defekt sind, d. h. das Ergebnis der Welpen möglichst MDR1 +/+ ist.
Zur Zeit werden aber auch Welpen mit dem Ergebnis MDR1 +/- geboren.

Außerdem werden unsere Shelties auf HD (Hüftgelenksdysplasie) und PL (Patella luxation) untersucht. Die Ergebnisse finden Sie jeweils bei den einzelnen Hunden.

Die älteren Zuchthunde werden ab dem 5. Lebensjahr nochmals auf PRA (Progressive Retina Atrophie - Ablösung der Netzhaut) und Katarakt (grauer Star) untersucht, denn diese Augenerkrankungen können erst im Erwachsenenalter definitiv festgestellt werden.

Die Zuchtpartner suchen wir sorgfältig aus, um Welpen zu erhalten mit den möglichst besten gesundheitlichen Werten und einem einwandfreien Charakter. Da wir in der glücklichen Lage sind, unsere eigenen Deckrüden halten zu können und diese nicht sehr eng oder gar nicht miteinander verwandt sind, können wir zwar Linienzucht betreiben, aber auch Fremdverpaarungen vornehmen.

Wir achten auch sehr auf Zahnproblematiken der verschiedenen Linien. Gebissfehlstellungen, Lanzencaninus (schiefer Fangzahn) sowie zu viele fehlende Zähne bei den Welpen haben uns schon dazu bewogen, Hunde wieder aus der Zucht zu nehmen. Sollte uns bekannt werden, dass erbliche Herzerkrankungen, Epilepsie oder Fersenkappenabrisse in der Linie vorkommen, würden wir genauso handeln. Nur strenges Selektieren garantiert gesunde Welpen! Qualität kommt vor Quantität!

Seit über 20 Jahren besitze ich nun Shelties und züchte seit fast 10 Jahren diese wunderbare Rasse. Durch intensiven Kontakt mit jedem einzelnen unserer Hunde kann ich mit diesen Erfahrungswerten auch leicht erkennen, inwieweit diese bereits die Reife besitzen, an unserem Zuchtprogramm teilzunehmen.

Wir züchten überwiegend mit amerikanischer Blutführung in den Farben zobel-weiß, tricolour und blue merle. Zeitweise haben wir auch Welpen in der Farbe color-headed white (weiß mit farbigem Kopf) sowie bicolor (schwarz-weiß und blue merle ohne Tan) abzugeben. Den amerikanischen Sheltietyp bevorzugen wir deshalb, weil er im allgemeinen einen stabileren Knochenbau aufweist und unserer Meinung nach wesensfester ist als der englische Typ. Gerade die amerikanischen Shelties haben nachweislich die wenigsten Augenprobleme.

Unsere Welpen wachsen bei uns im Haus mit Kindern auf und sind wie unsere erwachsenen Shelties ein Teil unserer Familie. Sie kennen alle Geräusche im Haus und dürfen - sofern es das Wetter zulässt - ab ca. der 6. Woche auch nach draußen. Sie lernen in einem Welpenauslauf die Wiese kennen und können sich auch zusammen mit den erwachsenen Shelties im Hof aufhalten. Um unseren erwachsenen Hunden auch fremden Reizen auszusetzen, gehen wir mit diesen in Gruppen spazieren. Dies sorgt für eine abwechslungsreiche Beschäftigung und das nötige Training.

Sollten Sie an einem Welpen aus unserer Zucht interessiert sein, dürfen Sie uns und unsere Shelties gerne nach vorheriger Absprache besuchen kommen, auch wenn keine Welpen da sind. Wir gehören nicht zu den Züchtern, die anhand eines Kaufvertrages festlegen, was Sie später mit IHREM Hund tun dürfen. Wir verfassen keine Knebelverträge! Wenn sie einen Welpen aus unserer Zucht Ihr eigen nennen, gehört dieser Welpen Ihnen alleine, sie sind für ihn verantwortlich und nur sie alleine können und sollen entscheiden, ob es ein reiner Familienhund wird, ob er später in den Hundesport einsteigen kann oder für die Zucht geeignet sein könnte. Wenn Sie sich als Besitzer der Verantwortung und den auf Sie zukommenden Aufgaben bewusst sind (wir denken da nur an die Züchterseminare, eine entsprechende Vereinszugehörigkeit, Ausstellungen und nicht zu vergessen die Futter- und Tierarztkosten), werden wir Sie in Ihrem Vorhaben gerne unterstützen. Wir stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, aber die Entscheidung liegt letztendlich bei Ihnen.

Wir möchten gerne auch weiterhin Kontakt zu unseren Welpenkäufern halten, um auch NACH dem Kauf für sie da zu sein. Natürlich interessiert uns auch, was aus den Welpen geworden ist und wie sie sich entwickelt haben. Deshalb veranstalten wir möglichst jährlich ein Welpentreffen. Dies auch, damit sich die Welpenbesitzer kennen lernen und Erfahrungen austauschen können. Aber auch über uns zugesandte Fotos unserer ehemaligen Welpen freuen wir uns sehr. Diese erscheinen dann - Ihr Einverständnis vorausgesetzt - auf den Seiten der jeweiligen Welpen.

Sofern es uns möglich ist, nehmen wir auch Welpen aus unserer Zucht zu uns, falls ihre Besitzer in Urlaub fahren möchten und der Hund zuhause bleiben muss. Sollten Sie sich von Ihrem Hund trennen müssen, helfen wir gerne bei der Weitervermittlung oder nehmen ihn in dringenden, begründeten Fällen auch wieder zurück.

Unsere Würfe (2001-2010)

Würfe (ab 2010)

Wurfplanung


Jeremy und Black Owen from the Olympic Mountains
("Jerry" und "Tom")

© D. & A. Bruch
Erstellt im Mai 2002 und aktualisiert am 12. April 2010.