Shelties "from the Olympic Mountains" - History


Zwingerhistory

Unser Zwingername "from the Olympic Mountains" wurde am 07.06.2001 von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) international geschützt. Bis Ende 2002 waren wir Mitglied im Club für Britische Hütehunde e. V. (VDH). Da wir aber auch die aus den USA stammenden color-headed white Shelties züchten wollten, wechselten wir in den Schwäbischen Hundeverein e. V., wo dieser Farbschlag erlaubt war. Unser Zwingername wurde dort am 17.05.2002 geschützt.

Aus privaten Gründen verließen wir 2010 den Schwäbischen Hundeverein und züchten seitdem im Allgemeinen Rassehunde Club Deutschland e. V. (ARCD), wo unser Zwingername am 20.04.2010 geschützt wurde.

Zu vielen unserer Welpenkäufer haben wir noch einen netten Kontakt, teilweise hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Wir hoffen, dass es weiterhin so bleibt! Mein Motto ist: Ehrlich währt am längsten!

Einen herben Rückschlag haben wir ausgerechnet in unserem "Jubiläumsjahr" hinnehmen müssen: Bei uns ist zum ersten Mal die entzündliche Haut- und Muskelerkrankung Dermatomyositis (DM) aufgetreten. Drei von fünf Welpen sind betroffen, alle im Farbschlag schwarz-weiß. Mit der Mutter dieser Welpen wollten wir eine weitere Hündinnenlinie aufbauen, aber nun haben wir sie aus der Zucht genommen, da diese Krankheit erblich ist. Aber wie sagt man so schön "es kann nur besser werden". Ihre Linie führen wir verständlicherweise nicht weiter fort und bleiben unseren bisherigen Linien treu.

Wie ich immer sage: Alles hat einen Sinn und wer weiß, warum dies so geschehen ist...

Die Anfänge

Da mir Collies schon immer gefielen, ich sie aber zu groß für die Wohnung fand, wies mich ein damaliger Arbeitskollege auf den Sheltie hin, da dieser aussieht wie ein kleiner Collie. So kaufte ich nach längerem Suchen im März 1987 meine Pam. Sie war schon 6 Monate alt, ziemlich klein und hatte leider auch zwei Zahnfehler.

Damals war schon der Wunsch nach einer kleinen Zucht vorhanden und um diese aufzubauen, kaufte ich 1990 noch Bianca dazu, eine recht große zobel-weiße Hündin. Damals war es sehr schwer, außerhalb des VDH einen Deckrüden zu finden und so zog nach mehreren Fehlversuchen mit Rüden 1991 der schwarz-weiße Rüde Ritchy bei uns ein. Leider wurde aber aus der Zucht nichts, denn Ritchy deckte Bianca nie. Pam wurde einmal von einem fremden Rüden gedeckt, blieb aber leer. Ich stellte alle drei trotzdem in Nicht-VDH-Vereinen aus, beschloss aber dann, meine Zuchtpläne erst einmal auf Eis zu legen und so waren meine Shelties einfach "nur" Familienhunde.

Pamela
23.09.1986 - 24.06.2000
Bianca
17.03.1990 - 23.01.2004
Ritchy
01.03.1991 - 13.08.2002

Im Mai 2000 zogen wir nach Kirn und im Juni wurde Pam krank. Sie fraß nicht mehr, was für sie sehr ungewöhnlich war. Wir kochten Reis mit Hühnchen, aber es war nichts zu machen. Wir fuhren dann zum Tierarzt, der feststellte, dass sie Wasser in der Lunge hatte. Er sagte, er könne uns noch Medikamente mitgeben, aber innerhalb einer Woche würde sie dann qualvoll ersticken. Das wollten wir natürlich nicht und erlösten sie.

Ritchy benahm sich an seinem Todestag sehr merkwürdig, schaute sich im Hof um als wolle er Abschied nehmen. Im Haus dann fiel er plötzlich um und blutete aus dem Maul. Ich rief den Tierarzt an, dieser sagte, ich solle ihn ruhig einschlafen lassen bis er bei mir wäre, sei Ritchy wahrscheinlich schon tot. Ritchy hatte vermutlich einen Lungentumor, der nicht früh genug entdeckt wurde.

Wir fürchteten schon, dass Bianca nach Ritchys Tod stark abbauen würde, was sie aber nicht tat. Die beiden waren ja von klein auf zusammen und nichts konnte sie trennen. Mit 12 Jahren hatte sie eine offene Gebärmuttervereiterung, die wir mit einem Antibiotikum bekämpfen konnten. Der Tierarzt sagte, wenn er so einen alten Hund operieren würde, wäre es sehr wahrscheinlich, dass sie es nicht schafft. Außerdem seien mit Sicherheit auch andere Organe altersbedingt nicht mehr in Ordnung. Als sie mit fast 14 Jahren dann nochmals eine Gebärmuttervereiterung bekam, merkte man ihr an, dass sie auch starke Schmerzen hatte. So mussten wir auch von ihr Abschied nehmen.

Im Laufe der Jahre haben wir uns einen schönen Zuchtstamm aufgebaut. Unsere derzeitigen Zuchthunde können Sie auf der Sheltieseite sehen.

Gerade mit unseren US-Importen hatten wir großes Glück was die Gesundheit und das Wesen betrifft. Dazu hat entscheidend Terri Rinaldi vom Thunder Ridge Kennel beigetragen, die bereits seit über 40 Jahren Shelties züchtet. Ihr sind wir sehr dankbar, dass sie uns einige ihrer wunderschönen Shelties anvertraut hat und uns viel Ratschläge und Tipps gegeben hat. Der Kontakt ist bis heute nicht abgebrochen.

Wir hoffen, auch weiterhin gesunde, agile und liebenswerte Shelties zu züchten. Dies können wir nur mit strenger Selektion erreichen, denn nicht alle Shelties erfüllen unser Zuchtziel.

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© D. & A. Bruch
Erstellt am 20. August 2011.